Tschetschenien – Köstlichkeiten aus dem Kaukasus 

18. Dezember 2017

Mal Hand auf´s Herz! Wer kann von sich schon ehrlich behaupten, dass er wirklich etwas über Tschetschenien oder die tschetschenische Landesküche weiß? Die Teilnehmenden des vergangenen Kochtreffs „Tschetschenien – Köstlichkeiten aus dem Kaukasus“ konnten sich deshalb zunächst auch nichts unter den Speisen „Siskal“ (Maisbrot), „Dschigschig Galnisch“ (Fleisch mit Teigwaren)  und „Demhalva“ (Dessert) vorstellen, die sie gemeinsam mit Rosa Jachaeva und ihrer Tochter Zainap an diesem Abend zubereiten sollten. Eines war allen jedoch ob der Zutatenliste schnell klar – in Tschetschenien wird bevorzugt Fleisch gegessen. 
„Tschetschenien ist ein gebirgiges Land, in dem vor allem Viehzucht betrieben werden kann. Deshalb essen wir viel frisches Fleisch und Bärlauch bzw. Brennnessel. Das gibt es aber hier in Deutschland nicht – zumindest in der Menge, die wir gewohnt sind, zu essen!“, lacht Zainap. So wundert es auch nicht, dass „Fleischbrühe“ das Nationalgetränk des Landes ist.. „Sie kann nur so schmackhaft sein wie das Fleisch, mit dem man sie kocht“, meint Rosa und bietet jedem Teilnehmenden ein kleines Glas zum Probieren an.

Nach dem Essen erzählt Zainap von ihrer Heimat und zeigt Bilder von wunderschönen grünen Landschaften mit pitoresken Hirtendörfern und tiefen Seen, aber auch von großen, modernen Städten. „Nach dem Ende der Sowjetunion wollte auch Tschetschenien in die Unabhängigkeit. Weil es aber reich an Bodenschätzen ist, gab es lange Kriege in unserem Land. Auch heute ist es dort nicht sicher.“